Von Auslandspraktika im eigenen Sprachraum rät Dr. Barbara Wiegele, Jobservice Alpen-Adria-Universität Klagenfurt eher ab, da fehle der sprachliche Zuerwerb. Interessante Länder für ein Auslandspraktikum seien die östlichen Nachbarstaaten wie Bulgarien, Rumänien, Russland, aber auch Türkei oder der asiatische Kontinent. „Ich denke, es ist persönlich interessanter in einen Kulturkreis zu gehen, der sich von unseren Gewohnheiten unterscheidet. Unternehmen schätzen natürlich besonders Auslandspraktika in Ländern, die für den eigenen Markt interessant sind: wenn es Niederlassungen gibt bzw. mit dem bestimmten Land reger Handel betrieben wird“, verrät die Karriereexpertin. Berufserfahrung im Ausland wird sehr geschätzt und ist ein Vorteil bei der Bewerbung, das bestätigt Nettel: „Die Arbeitgeber wissen, dass Leute, die im Ausland waren, über Fähigkeiten verfügen, die gerade im Berufsleben wichtig sind: Sie sind gut organisiert, arbeiten selbstständig, schätzen Herausforderungen und besitzen die Gabe, sich sehr schnell neuen Gegebenheiten anzupassen.“